Italien

Der Weinbau hat in Italien seit seiner frühen Geschichte eine hohe Bedeutung, daher überrascht es kaum, dass vom obersten Norden in Trentino-Südtirol bis in den untersten Süden in Sizilien die edlen Trauben angebaut werden. Die Landschaft und das Klima sind von dem Apenningebirge und dem Meer geprägt. Trotz lokalen Unterschieden und einer großen Vielfalt in der Bodenbeschaffenheit schirmen die Alpen als gemeinsame Größe den gesamten Stiefel vor Schlechtwettereinflüssen ab. Als eines der ersten Länder mit einer Herkunftsbezeichnung ist diese auch heute noch von großer Bedeutung für die Produktion und die Vermarktung. Die Qualitätsstufen mit den verschiedenen Zusätzen bezeichnen gleichzeitig die Herkunft. IGT (IGP) entspricht einem Landwein, DOC und DOCG (DOP) ist die Bezeichnung für Qualitätsweine und Lagenweine. Der Zusatz Classico benennt traditionelle Regionen und qualitativ bessere Kernzonen innerhalb der DOC und DOCG-Gebiete. Auch der Zusatz Superiore - für höheren Alkoholgehalt bzw. Höchstertrag - und Riserva - für längere Fassreife - bezeichnen höhere Qualitätsstandards.
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